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Gefährliche Liebschaften . Orléans, die Ligériens und der Fluss .
  
Im  Herzen  Frankreichs,   Région Centre, Loiret  , liegt  Orléans durch  die Loire  in  zwei  Hälften  geteilt. Ehemals  be- deutende  Hauptverkehrsader für Transporte mit  flachbodigen Segelschiffen,  ist  das  Val  de Loire  heute noch  als jungfräuliche,  wildromantische Flusslandschaft   mit   zehntausenden   Sandbänken,  Inseln,   Auwäldchen,  Felsen 
und  reichen Vogelkolonien  erhalten.   Da  und  dort  behäbig  und  breit  dahin  fließend ,  dann wieder  in  unzählige Seitenarme   gespalten.     Sanfte  Mäander,  romantische  Altarme  und  Lagunen  wechseln  mit  reißenden  Strom- schnellen  ab.    Die  Pegelstände  differieren  nach Niederschlägen  und  Jahreszeiten   in  beeindruckender  Band-
breite.  Die  mächtigen  Kaimauern am  Ufer  der romantischen  Altstadt  Orléans  lassen erahnen welchen  Respekt die Einwohner der Schicksalsstadt   Jeanne d´Arcs  seit  jeher vor dem  Fluss  hatten und  haben.  Die Hochwassergefahr
ist heute  keineswegs gebannt.   Pegelmarken  historischer  Flutkatastrophen findet  man  bis  zu den  Fenstern der
ersten  Stockwerke  der Häuser am Kai.   Für  die Ligériens,  wie sich die Menschen  entlang  des Flusses nach seinem
alten bretonischen Namen Liger  stolz nennen, bleibt sie ewig junge, schöne Geliebte mit ungezügeltem Temperament.
  
Oft mag es jene  Liebe gewesen sein, die Landherrn und Architekten zum Bau romantischer Schlossanlagen entlang der Ufer und ihrer Auwälder inspiriert hat .  Bald mögen es der legendäre Wildreichtum der Touraine und der des Loiret gewesen sein, die den Adel an den "fleuve royal" zogen. Was in vergangenen Jahrhunderten an Rücksicht- nahme auf intakte Naturräume an vielen europäischen Flüssen  versäumt worden ist,  dort an Flusslandschaft  für immer verloren scheint, ist an der Loire für die Zukunft gerettet worden. Die Region Val de Loire ist von der UNESCO im September 2003 zum Weltkulturerbe erklärt worden.  Für die Loire gerade noch rechtzeitig.
  
Nicht immer weht der Galerne  von Saint-Nazaire landeinwärts, ein kräftiger Wind der das Segeln vom Atlantik stromaufwärts bis in die Touraine und nach Orléans begünstigt, sehr oft einhergehend mit kühlem feuchten Wetter. Die romantischen Uferbegleitwege, "chemins d´halage", auf denen früher schwere Pferdegespanne die Schiffszüge voran getrieben haben, wenn gerade keiner der günstigen Winde mitgeholfen hat, dienen heute als Promenaden, Weitwanderwege und touristische Fahrradparadiese.
Doch nun zurück in die Stadt. Für das Treffen  250 traditioneller Fluss-Schiffe aus allen Regionen Frankreichs, wie auch von der  österreichischen, bayrischen und deutschen Donau angereist - zum überwiegenden Teil gesegelt oder gerudert - sind die mittelalterlichen Kais von Orléans mit ihren römischen Steinbrücken, Klöstern und uralten Platanenalleen idealer Veranstaltungsort gewesen. Sehen Sie dazu die Diashow Festival de Loire 2007 . Oder möchten Sie selbst an Bord gehen, den Fluss mit den Augen eines Loire-Schiffers sehen ? Dann sehen Sie das Video "Zillenfahrt nach Combleux"